Montag, 19. Januar 2015

Artikel: Das "Kraft leihen" im Taijiquan

Von Feng Guodong

Aus dem Vereinsmagazin Nr. 10, S. 7 der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 30.4.1984

Im Pushhands des Taijiquan betont man: „Der Andere ist hart, ich bin weich“ und „Überwinde Härte mit Weichheit“. Um dies zustande zu bringen muss man sich ganz darauf stützen, die Kraft des Anderen zu leihen (jie li). In anderen Kampfkünsten heißt es meist: „Einfache Kraft überwindet zehnfache Technik“ oder „Die größere Kraft besiegt die kleinere Kraft“. Und wie ist es im Taijiquan?


Ein leichtgewichtiger Übender des Taijiquan, der mit einen schwereren Partner Pushhands trainiert, wird den Sieg nicht erringen können, wenn er sich nicht auf die Kunstfertigkeit des „Kraft leihend“ stützt. Wenn man darüber spricht, sich die Kraft des Anderen zu leihen, um ihn zu schlagen, muss man wissen, dass dies keine leichte Sache ist. Erstens darf man die Kraft des Anderen nicht auf den eigenen Körper lenken. Zweitens darf man dem Anderen die eigene Kraft nicht leihen, sonst wird man selber geschlagen. Im folgenden soll das „Kraft leihen“ ein wenig diskutiert werden.

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