Samstag, 24. Januar 2015

Buch: China zur Zeit der großen Tai Chi-Meister

Wieder ein neues Buch? Neeeeein - ein altes - habe ich mit meinem Lehrer für chinesische Kultur Armin Sievers schon 1998 geschrieben - aber jetzt als günstiges Taschenbuch:




China zur Zeit der großen Tai Chi-Meister 1897 - 1937 (100 Seiten, 9,85 Euro)

Schaut doch mal - ein spannendes Geschichtsbuch, das auch 23 Zeitzeugen zum Sprache kommen lässt - inkl. 43 Fotos und Abbildungen aus der Zeit.

Viel Spaß beim Schmökern

Martin

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Mittwoch, 21. Januar 2015

Artikel: Taijiquan als Lebenskunst

Von Klaus Moegling

Ein Bewegungssystem, wie es im Übungsgut des Taijiquan zu sehen ist, kann als wichtiges Lebensstilelement eine bedeutende Rolle bei der Kunst spielen, das Leben sinnvoll, freudvoll und bewusst in einer gesunden Balance von Anspannung und Entspannung zu gestalten. Akzeptiert man ein ganzheitliches Verständnis von Lebenskunst, dann muss das Sich-Üben im Taijiquan neben biomedizinischen Bezügen auch noch in Kontakt mit anderen Parametern des eigenen Lebens gebracht werden wie Lebensstilelemente, z.B. Bewegung, Ernährung, Schlafverhalten, aber vor allem auch Lebenssinn, ökologische Entwicklungen, sinnvolle Arbeitstätigkeit, soziale Kontakte und lebensunterstützende politische Verhältnisse.

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Dienstag, 20. Januar 2015

News: Tai Chi-Kursleiter und Krankenkassenkurse

Anerkennung von Tai Chi und Qigong Lehrern bei Krankenkassen auch ohne medizinischen und pädagogischen Grundberuf.

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Montag, 19. Januar 2015

Artikel: Das "Kraft leihen" im Taijiquan

Von Feng Guodong

Aus dem Vereinsmagazin Nr. 10, S. 7 der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 30.4.1984

Im Pushhands des Taijiquan betont man: „Der Andere ist hart, ich bin weich“ und „Überwinde Härte mit Weichheit“. Um dies zustande zu bringen muss man sich ganz darauf stützen, die Kraft des Anderen zu leihen (jie li). In anderen Kampfkünsten heißt es meist: „Einfache Kraft überwindet zehnfache Technik“ oder „Die größere Kraft besiegt die kleinere Kraft“. Und wie ist es im Taijiquan?


Ein leichtgewichtiger Übender des Taijiquan, der mit einen schwereren Partner Pushhands trainiert, wird den Sieg nicht erringen können, wenn er sich nicht auf die Kunstfertigkeit des „Kraft leihend“ stützt. Wenn man darüber spricht, sich die Kraft des Anderen zu leihen, um ihn zu schlagen, muss man wissen, dass dies keine leichte Sache ist. Erstens darf man die Kraft des Anderen nicht auf den eigenen Körper lenken. Zweitens darf man dem Anderen die eigene Kraft nicht leihen, sonst wird man selber geschlagen. Im folgenden soll das „Kraft leihen“ ein wenig diskutiert werden.

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Dienstag, 13. Januar 2015

News: Gemüse Wurzel Gespräche

Ob die Zeit schnell oder langsam vergeht,
hängt ganz von deiner Einstellung ab.

Ob der Raum groß oder klein erscheint,
hängt ganz von deiner Betrachtungsweise ab.

Für jemanden, der die Muße kennt,
fühlt sich ein Tag an, wie tausend Jahre.

Für jemanden mit einem weiten Geist,
ist ein kleines Zimmer so groß,
wie der Raum zwischen Himmel und Erde.


Hey schaut doch mal - die Gemüse Wurzel Gespräche haben schon dreimal 5 Sterne bei Amazon:

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Samstag, 10. Januar 2015

Artikel: Taijiquan üben und der Blick

Von Chen Juewu
Aus dem Vereinsmagazin Nr. 4, S. 3 der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 15.1.1982




Ich bin im Jahre 1900 geboren. Jetzt bin ich 82 Jahre alt. Von klein auf beschäftigte ich mich in meinem Heimatort mit den geliebten Bewegungen der Kampfkunst. 1923 zog ich von Guangdong nach Shanghai. Ab 1928 begann ich, bei Wu Jianquan und Ma Yueliang Taijiquan zu erlernen. Dies ist nun mehr als 50 Jahre her und ich trainiere seitdem ohne Unterbrechung. Ich habe das sichere Gefühl, dass ich daraus großen Nutzen gezogen habe. Ganz gleich ob im Gehen, Erinnern, Sehen oder Hören, ich bin in jeder Hinsicht sehr gesund. Gleichzeitig kann ich jeden Tag in den Park gehen und Taijiquan-Liebhabern Unterstützung geben. Dies ist auch ein guter Beweis für die Gesundheitswirkung des Taijiquan.

Das Trainieren des Taijiquan ist dem Kalligraphieren sehr ähnlich. Wenn man zu lernen beginnt, muss man regelmäßig an der Form arbeiten. Es ist, als ob man die großen Schriftzeichen der Normalschrift kopiert. Man muss erreichen, dass die Kopie der Vorlage gleicht. Die Körperhaltung und der Blick müssen korrekt sein. Die Hände teilen sich in yin und yang und die Füße in Voll und Leer. Die äußere Form hat überall Gehalt, aber man muss vermeiden, sich unnatürlich und geziert zu verhalten. Jetzt möchte ich ein wenig darüber sprechen, dass man beim Training des Taijiquan auf den Blick achten muss, denn dies wird von den Schülern zu leicht übersehen.

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Montag, 5. Januar 2015

Artikel: Vier Fehler beim Üben der Form

Von Jiang Changfeng aufgezeichnet von Ma Zhenfu
Aus dem Vereinsmagazin Nr. 20, S. 3 der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 30.4.1987




Vor kurzem sah ich beim Zeitung lesen den Titel „Vier Fehler beim Blumen ziehen“. Wenn man sich für die Aufzucht von Zierpflanzen interessiert, muss man der Natürlichkeit (ziran) folgen und sich tief einarbeiten, um den Fehler „zu viel (guo) oder zu wenig (buji)“ zu vermeiden. Das brachte mich dazu, über das richtige Üben der Taijiquan-Form nachzudenken.

Ich sage, wenn man die Form gut beherrschen möchte, aber einem die Prinzipien des Taijiquan unklar sind, man nicht dem Gesetz der natürlichen Entwicklung der Dinge folgt, sich nur auf sein Wunschdenken verlässt und den schnellen Erfolg sucht, dann ist es schwer, dies zu erreichen. Hier möchte ich nun meine Eindrücke darlegen, kurz gesagt: „Die vier Fehler beim Üben der Form“. Ich gebe sie hiermit zur Kenntnisnahme.

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Sonntag, 4. Januar 2015

Artikel: Alignment

von Detlef Klossow




Eine große Vielfalt gesundheitlicher Probleme entsteht dadurch, dass Menschen eine schlechte Haltung und funktionell an Bewegungsaufgaben nicht gut angepasste Körperstrukturen haben. Vielleicht ist der Kopf oft nicht in gerader Position über den Schultern, das Becken/Kreuzbein nicht in tragender Ausrichtung, oder die Brust eingefallen. Das Ergebnis sind eingeschränkte Funktionen der Skelettmuskulatur, der Sauerstoffversorgung, der Durchblutung, der Entgiftung mit Auswirkungen auf den Gesamtorganismus.

Langfristig werden individuelle Symptome von Krankheitsbildern entwickelt, die oft selbst von Ärzten nicht in Zusammenhang mit Haltung und Bewegung betrachtet und behandelt werden. Erst die Gewohnheit, sich seiner Haltungsmuster und Bewegungsweise regelmäßig bewusst zu machen, kann alte Gewohnheiten auflösen helfen. Multiples Alignment

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Freitag, 2. Januar 2015

News: Verlag Boedicker





Die neue Verlags-Homepage mit vielen, vielen Artikeln
zu Tai Chi Chuan und chinesischer Philosophie ist online:

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Viel Freude beim Schmökern

Martin