Dienstag, 9. Dezember 2014

Artikel: Tai Chi- und Qigong-Unterricht und westliche Pädagogik

Traditioneller Tai Chi- und Qigong-Unterricht in China findet oft zweimal täglich im Park oder alleine bzw. in kleiner Gruppe beim Meister zu Hause statt. Der Meister belehrt in der Regel über einen jahrelangen Zeitraum und die Mitgliederzusammensetzung der Lerngruppe bleibt dabei sehr stabil. Das Ideal eines solchen traditionellen Tai Chi- und Qigong-Unterrichts ist die enge Meister-Schüler-Beziehung.




Diese Art des Unterrichts ist in Deutschland nur sehr selten zu finden. Viel eher wird Tai Chi Chuan und Qigong in einem einmal wöchentlich stattfindenden Abendkurs oder in Form eines Wochenendseminars angeboten. Die Kurse finden nur für eine relativ kurze Zeit und in einem größeren, geschlossenen Raum statt. Die Mitgliederzusammensetzung der Gruppe ändert sich hin und wieder. Die pädagogische Form eines solchen westlichen Tai Chi- und Qigong-Kurses ist die Lehrer-Schüler-Beziehung.

Diese deutliche Veränderung in der Struktur und in den Rahmenbedingungen des Tai Chi- und Qigong-Unterrichts bietet den Anlass, noch einmal vertiefend über die Art und Weise des heutigen Tai Chi- und Qigong-Unterrichts nachzudenken.

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