Mittwoch, 26. November 2014

Artikel: Das Stundenzählen in Taijiquan-Ausbildungen

Über den Sinn und Unsinn des Stundenzählens in Taijiquan-Ausbildungen oder „Schein-Können“

von Peter Wolfrum

Im Taijiquan (Tai Chi Chuan) gibt es bekanntlich äußere und innere Aspekte. Eine Reduzierung auf das eine oder das andere könnte diese Kunst nicht adäquat beschreiben. Innere Fertigkeiten lassen sich nicht auf äußere Aspekte zurückführen und damit auch nicht mit Messmethoden für äußere Aspekte erfassen.

Rein formal kann man natürlich das Äußere, das was Naturwissenschaften und Mathematik messen und zählen können, separat betrachten. Wenn man diesen Weg beschreitet, muss man an dieser Stelle anerkennen, dass in diesem Augenblick das Innere, das sich nicht auf das Äußere reduzieren lässt und damit nicht objektiv von außen messbar ist, aus den weiteren Betrachtungen herausfällt, also nicht mehr vorkommt.

Deshalb ist eine Qualitätssicherung, die sich nur auf äußerlich messbare Quantitäten bezieht unvollständig.

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