Donnerstag, 27. November 2014

Taschenbuch: Optimaler Tai Chi- und Qigong-Unterricht

Diesmal etwas für den Tai Chi-Lehrer oder die Tai Chi-Lehrerin und solche, die es werden wollen:




Bestellen: hier

In diesem Buch wird vertiefend über die Art und Weise des Tai Chi- und Qigong-Unterrichts nachgedacht. Die Grundlage dafür bildet die moderne westliche Pädagogik. In kurzen Texten wird der Leser in ihre Prinzipien eingeführt.

Praxisorientierte Fragen zu jedem Text stellen den Bezug zum eigenen Unterrichten her. Das Studium dieses Buches verhilft einem zu einer guten Übersicht über die Pädagogik des Tai Chi Chuan und Qigong und ermöglicht einen tiefen Einblick in seine Fachdidaktik.

Durch Umsetzung der vorgestellten Methoden in die Praxis wird man sich dem optimalen Tai Chi- und Qigong-Unterricht einen großen Schritt nähern. Inhalt:

- Zur Pädagogik
- Wohlbefinden
- Wahrnehmung
- Gemeinschaft
- Spiritualität
- Kampfkunst

- Zur Didaktik
- Inhalte und Ziele definieren
- Allgemeine Konzepte der Unterrichtsplanung
- Den Ablauf des Unterrichts planen
- Der Lernort
- Drinnen oder draußen
- Zeitvorgaben
- Lernstile
- Das Auftreten des Lehrers
- Gruppenstruktur
- Gruppendynamik
- Über- und Unterforderung
- Störungen des Unterrichts
- Unterricht reflektieren

- Zur Methodik
- Lehr- und Lernmethoden
- Sozialformen des Unterrichts
- Aktionsformen
- Methodische Maßnahmen
- Wiederholen
- Lernhilfen
- Fragen

Mittwoch, 26. November 2014

Artikel: Das Stundenzählen in Taijiquan-Ausbildungen

Über den Sinn und Unsinn des Stundenzählens in Taijiquan-Ausbildungen oder „Schein-Können“

von Peter Wolfrum

Im Taijiquan (Tai Chi Chuan) gibt es bekanntlich äußere und innere Aspekte. Eine Reduzierung auf das eine oder das andere könnte diese Kunst nicht adäquat beschreiben. Innere Fertigkeiten lassen sich nicht auf äußere Aspekte zurückführen und damit auch nicht mit Messmethoden für äußere Aspekte erfassen.

Rein formal kann man natürlich das Äußere, das was Naturwissenschaften und Mathematik messen und zählen können, separat betrachten. Wenn man diesen Weg beschreitet, muss man an dieser Stelle anerkennen, dass in diesem Augenblick das Innere, das sich nicht auf das Äußere reduzieren lässt und damit nicht objektiv von außen messbar ist, aus den weiteren Betrachtungen herausfällt, also nicht mehr vorkommt.

Deshalb ist eine Qualitätssicherung, die sich nur auf äußerlich messbare Quantitäten bezieht unvollständig.

Mehr: hier

Buch-online: Der Philosophische Daoismus

Philosophische Untersuchungen zu Grundbegriffen und komparative Studien mit besonderer Berücksichtigung des Laozi (Lao-tse)

Günter Wohlfart

‚Nur Chinesen verstehen China‘
– so hört man manchmal im Osten
– insbesondere von Chinesen.

‚Nur Sinologen verstehen China‘
– so mögen manche im Westen denken,
– insbesondere manche Sinologen.




Die akademischen Reviere sind abgesteckt, wehe dem, der auf fremdem Terrain wildert! Ich bin kein Chinese und leider nicht einmal ein Sinologe, sondern nur ein philosophierender Amateur, also ein ‚Weisheitsliebhaber‘, der versucht, liebend geben die Sterblichen ihr Bestes – sein Bestes zu geben und darüber wieder zum Anfänger, zum Weisheitslehrling wurde. Als Westler habe ich dabei dorthin geblickt, von wo mir schon manches Licht aufgegangen ist.

Ex oriente lux? Können wir uns als altkluge, langnaseweise Oberlehrer und ideologische Kolonialisten in ‚good old Europe‘ wirklich am Altchinesischen Denken orientieren und etwas lernen? Ich denke schon.

Buch lesen: hier

Samstag, 22. November 2014

News: Winterzeit


Winterzeit ist Lesezeit …

… und da habe ich doch glatt 22 Bücher und Ebooks für euch.




Eine Gesamtübersicht findet ihr: hier.

Montag, 17. November 2014

Link: Words of Experience by Dong Yingjie

Dong Yingjie (1898 - 1961) war einer der Meisterschüler von Yang Chengfu. Auf ihn geht das heute trainierte Dong Tai Chi Chuan zurück.

Translated by Albert Tang – Little Mountain Tai Club Student

1.Tai Chi Chuan is an internal martial art exercise. Strength is produced in the bones. Power is reserved at the muscles. It does not require one to have tough skin or thick muscles, but sunken “chi” and strong bones are required. Therefore, learners have no suffering of broken bones and hurt muscles, and the tiredness of jumping, but just move naturally to find the potential of power of origin. It is an exercise to develop your original power.




2. The three main points: spirit, intention, and posture (likeness of the movement’s names) have to be there.If the posture is correct, then the spirit and intention are there, and you will have good progression. Also, you will feel differently every day. Learners should try to feel the differences intentionally.

3. If the posture is not correct, then spirit and intention are not there. The result will be just like cooking an empty pot, even after many years of practice you will not be successful. There is a tease saying that ten years of Tai Chi Chuan practice is not as good as three years of kung fu. Therefore, for good Tai Chi Chuan practice: first you have to practice diligently; and secondly you need to have good understanding. Also, the result is dependent on your intelligence, but hard practice can help stupidity. So you should always encourage yourself to practice harder.


Mehr: hier

Mittwoch, 12. November 2014

Buch: Innere Übung - Neiye - Das Dao als Quelle - Yuandao

Daoismus im Doppelpack




Diese zwei Ebooks sind jetzt auch als ein Band auf Papier erhältlich.

Bestellen: hier

Viel Freude beim Schmökern.

Gruß

Martin

Dienstag, 11. November 2014

Das neue Taijiquan & Qigong Journal ist da





»Offen bleiben für das, was kommt«
Interview mit Hans-Peter Sibler

Ablenkung oder Entspannung?
Musik im Unterricht – Pro und Contra
Von Divyam de Martin-Sommerfeldt

Guanyuan – auf den Punkt gekommen
Die Bedeutung des Akupunkturpunktes »Tor des Ursprungs« im Qigong
Von Markus Puppert

Das Daodejing im Taijiquan
Übungsanleitungen des alten Meisters Laozi
Von Jan Silberstorff

Wissenschaftliche Forschung im Qigong
Grundlagen und aktueller Stand
Von Adrian Schmieder

und vieles mehr: hier

Sonntag, 9. November 2014

Ebook: Das Dao als Quelle - Yuandao

(Als Ebook jetzt und in kurze als Taschenbuch)




Yuandao ist das erste Kapitel des großen Werkes Huainanzi. In ihm werden Grundlagen des Daoismus dargelegt. Dabei wird unter anderem auf die daoistische Kosmologie und das Ideal eines Lebens in Übereinstimmung mit dem Dao eingegangen. Zahlreiche Auszüge zu diesen Themen sollen hier vorgestellt werden.

Man erfährt dabei viel über das Dao, seinem Symbol des Wassers und seiner inneren Kraft (de), Yin und Yang, das Nicht-Handeln, die innere Natur des Menschen und den Weg des Weisen. So heißt es z.B.:

Derjenige, der das Dao verstanden hat,
kehrt zurück zu Klarheit und Ruhe.

Derjenige, der die Dinge und Wesen untersucht hat,
endet beim Nicht-Handeln.

Nährt man seine Natur mit Stille
und lässt seinen Geist in Unbekümmertheit weilen,
betritt man das Tor des Himmels.

Kaufen: hier

Donnerstag, 6. November 2014

Menzius sagt ...


Menzius sagt:
Tue nicht das, was du nicht tun willst.
Begehre nicht das, was du nicht begehren willst.
Das ist alles.
(13.17)

Samstag, 1. November 2014

Kleiner Gedanke: Warum ich Tai Chi Chuan als Kulturgut übe.

von Martin Bödicker


Immer wieder kochen im Internet Diskussionen hoch, die sich z.B. mit folgenden Themen beschäftigen:

- Muss Tai Chi Chuan immer einen kämpferischen Aspekt haben?
- Darf man Tai Chi Chuan ausschließlich für die Gesundheit üben, bzw. anbieten?
- Hat Tai Chi Chuan einen Wert, wenn man es nur der Schönheit der Bewegungen wegen übt?

Immer findet sich schon in der Frage eine klare Zweckorientierung. Man übt Tai Chi Chuan, um etwas zu erreichen.




Das ist sicherlich ein akzeptables Motiv, entwickelt das Tai Chi Chuan aber doch letztlich nur in eine Richtung. Dabei kann Tai Chi Chuan doch soviel mehr bieten.

Gerade las ich folgenden Satz:

"Kultur hat einen wesentlichen Einfluss darauf,
wie wir die Dinge wahrnehmen und bewerten."

Das gab mir doch zu denken, den ich sehe Tai Chi Chuan u.a. als Kulturgut und übe es auch so. Daher sollte Tai Chi Chuan einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie ich die Dinge wahrnehme und bewerte werde.

Genau diesen Effekt habe ich sowohl bei mir, wie auch bei vielen anderen Freunden des Tai Chi Chuan beobachtet:

Tai Chi Chuan beeinflusst in hohem Maße

- wie ich Aggression
- wie ich meinen Körper
- wie ich die Ästhetik von Bewegungen

wahrnehme und bewerte.

Warum sich also immer über Richtig und Falsch in die Wolle kriegen?

Sehe ich Tai Chi Chuan als Kulturgut, kann ich es als Kampfkunst, als Gesundheitsübung, oder einfach aus Freude an der schönen Bewegung üben - in jedem Fall wird es mich in Wahrnehmung und Bewertung von mir selbst und meiner Umwelt weiterbringen.

Aber vielleicht sind ja gerade Diskussion dieser Art der Beginn, Dinge neu wahrzunehmen und anders zu bewerten!

Gruß

Martin