Freitag, 25. April 2014

Ebook: Der Drei Zeichen Klassiker

Liebe Freunde des Tai Chi Chuan,

wer hat nicht von ihnen gehört, den großen Meister der Familienstile im kaiserlichen China? Ob Chen-, Yang-, Wu-, Wu(Hao), Sun-Tai Chi Chuan, sie alle prägen das Tai Chi Chuan bis heute.

Aber wer waren diese Meister? Was für Menschen waren sie? Was hat sie geprägt?

In einigen Veröffentlichungen zu diesem Thema habe ich mich schon den alten Meistern genähert. In letzter Zeit hat sich mir aber folgende Frage gestellt:

Wie war die Kinderzeit der alten Tai Chi-Meister? Wie sind sie aufgewachsen? Was hat sie geprägt?

Man kann sich dieser Frage durch direkte Quellen aus der Tai Chi-Szene nähern. Ich habe es aber noch etwas anders versucht.




Grundlage einer jeden frühkindlichen Erziehung zur Zeit der Tai Chi-Meister war der Drei-Zeichen-Klassiker. Jedes Kind musste ihn auswendig lernen. In ihm werden die wesentlichen kulturellen Normen und die Geschichte des Landes formuliert. Mit diesen Inhalten bestimmte er das Denken vieler Generationen (In Taiwan wurde er bis in die 1960er Jahre unterrichtet). Und so wundert es auch nicht, dass viele seiner Inhalte sich in den Traditionen des Tai Chi Chuan wiederfinden, z.B:

- Vorrang der Familie (nicht umsonst sprechen wir von Familienstilen)
- Wichtigkeit der Tugenden (siehe auch Wurde - die Tugenden des Kämpfers)
- Die Liebe zum Lernen

Wer an diesem Themen interessiert ist, wird im Drei-Zeichen-Klassiker viele, viele Anregungen zum Nachdenken über die alten Meistern und sicherlich auch über den langen Weg des Tai Chi Chuan in die Moderne finden (wie immer 2,78 Euro als Ebook - lesbar auf allen Computern, Tabletts, Handys mit de Amazon Kindle App - man braucht also keinen Kindle)

Herunterladen: hier

Viel Spaß beim schmökern.

Martin

1 Kommentar:

  1. Tai Chi Classics
    In the Chinese Martia Arts, many periods of the new era of Tai Chi.
    In the world of Tai Chi Chuan many documents are considered to be “classics”, such as the Yang 40 Chapters, Chen Xin’s manual and various commentaries written by Yang Cheng-Fu and/or Cheng Man-Ching. However there are 5 core classics which tell you pretty much everything you need to know about the art of Tai Chi Chuan. These are what I generally mean when I refer to the “Tai Chi Classics”.

    These are:

    Tai Chi Chuan Ching attributed to Chang San-feng
    The Treatise on Tai Chi Chuan attributed to Wang Tsung-yueh
    Expositions of Insights into the Practice of the Thirteen Postures by Wu Yu-hsiang
    Song of the Thirteen Postures by Unknown Author
    Song of Push Hands by Unknown Author
    Translations vary. The ones linked to above are by Lee Scheele and are very complete. My favourite translations are by Louis Swaim and appear in his translation of Fu Zongwen’s book Mastering Yang Style Tai Chi Chuan.

    I’m aware that quoting from the classics produces particular ire from the narrow minded puglaists and the “you have to read them in Chinese” brigade in equal measure. Frankly, I could care less. If you find the writing here illuminates your practice then just enjoy it, if not you’re free to go elsewhere.

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