Dienstag, 30. Dezember 2014

Taschenbuch: Leitfaden zum Faustkampf

Neues Jahr - neues Buch? Ach i wo - da ist jetzt noch was drin,
aber halt doch nicht ganz neu, sondern ein altes Ebook jetzt als kleines Taschenbuch:

General Qi Jiguang. Leitfaden zum Faustkampf (5,35 Euro)




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Mit dem "Leitfaden zum Faustkampf" schuf der Ming-General Qi Jiguang (Ch'i Chi-kuang) 1562 ein Standardwerk für die Ausbildung der Soldaten der chinesischen Armee.

In ihm finden sich 32 Bewegungsfolgen mit je einer Abbildung und einem vierzeiligen Merkvers. Der Einfluss des Leitfadens reichte weit über das Militär hinaus, denn viele Kampfkünste wurden ebenfalls von ihm beeinflusst.

So ist ein Studium des Leitfadens sicherlich für jeden, der Interesse an der Entwicklung und Geschichte der Kampfkünste hat, ein großer Genuss.

Übersetzt, eingeleitet und kommentiert von Martin Bödicker.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Artikel: Jack Mas Bodyguard ist Tai Chi Meister

Auf den ersten Blick beeindruckt Li Tianjin mit seiner durchschnittlichen Größe und seinem normalen Aussehen nicht, aber er hat eine auffällige Rolle: er ist Bodyguard des Wirtschaftsbosses Jack Ma und Meister des Tai Chi Chuan

In einer Biographie über Ma findet sich eine Geschichte, die Li Tianjins überragende Fähigkeiten in Kampfkunst beschreibt.

Als Ma und Mitglieder einer grünen NGO für eine Marktuntersuchung in eine Prärie in der autonomen Region Innere Mongolei fuhren, trafen sie einen mongolischen Ringer, der sie herausforderte. Die Arroganz des mongolischen Ringers wurde jedoch von Li, dem Leichtgewicht Tai Chi Meister, gedämpft, der ihn im Handumdrehen niederrang.

Li Tianjin, der in Chenjiagou in der zentralchinesischen Provinz Henan geboren wurde, die auch der Geburtsort von Tai Chi ist, ist der jüngste von fünf Brüdern, aber der talentierteste, was die Kampfkunstfähigkeiten angeht. Er begann im Alter von acht Jahren mit dem Tai Chi Training und ging mit vierzehn Jahren bei einem Meister des Chen-Stil Tai in die Lehre.

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Freitag, 19. Dezember 2014

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Clip: The Memorial Tai Chi Park

A group of Tai Chi Chuan practitioners in Bethesda, Maryland have built a special Park in memory of David C. Chen who was their beloved Tai Chi teacher.




Freitag, 12. Dezember 2014

Buch: So lehrte der Meister

Hey, liebe Freunde des Tai Chi Chuan,

last, but not least - noch ein kleines Büchlein zum Ende des Jahres:

So lehrte der Meister - Quellen zum traditionellen chinesischen Unterricht.
(6,10 Euro)




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Hier geht es um die alten chin. Philosophen und wie sie sich Unterricht vorstellten.

Dieses Buch hat sicherlich viel mit traditionellen Tai Chi- und Qigong Unterricht zu tun und wer einmal einen traditionellen chinesischen Lehrer begegnet, wird so manchen Aha-Effekt haben.

Gruß und viel Spaß beim Schmökern

Martin

Dienstag, 9. Dezember 2014

Artikel: Tai Chi- und Qigong-Unterricht und westliche Pädagogik

Traditioneller Tai Chi- und Qigong-Unterricht in China findet oft zweimal täglich im Park oder alleine bzw. in kleiner Gruppe beim Meister zu Hause statt. Der Meister belehrt in der Regel über einen jahrelangen Zeitraum und die Mitgliederzusammensetzung der Lerngruppe bleibt dabei sehr stabil. Das Ideal eines solchen traditionellen Tai Chi- und Qigong-Unterrichts ist die enge Meister-Schüler-Beziehung.




Diese Art des Unterrichts ist in Deutschland nur sehr selten zu finden. Viel eher wird Tai Chi Chuan und Qigong in einem einmal wöchentlich stattfindenden Abendkurs oder in Form eines Wochenendseminars angeboten. Die Kurse finden nur für eine relativ kurze Zeit und in einem größeren, geschlossenen Raum statt. Die Mitgliederzusammensetzung der Gruppe ändert sich hin und wieder. Die pädagogische Form eines solchen westlichen Tai Chi- und Qigong-Kurses ist die Lehrer-Schüler-Beziehung.

Diese deutliche Veränderung in der Struktur und in den Rahmenbedingungen des Tai Chi- und Qigong-Unterrichts bietet den Anlass, noch einmal vertiefend über die Art und Weise des heutigen Tai Chi- und Qigong-Unterrichts nachzudenken.

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Dienstag, 2. Dezember 2014

News: Winterzeit


Winterzeit ist Geschenkezeit …


… und hier das ideale Geschenk für jemanden, der einfach schon alles hat.




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Donnerstag, 27. November 2014

Taschenbuch: Optimaler Tai Chi- und Qigong-Unterricht

Diesmal etwas für den Tai Chi-Lehrer oder die Tai Chi-Lehrerin und solche, die es werden wollen:




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In diesem Buch wird vertiefend über die Art und Weise des Tai Chi- und Qigong-Unterrichts nachgedacht. Die Grundlage dafür bildet die moderne westliche Pädagogik. In kurzen Texten wird der Leser in ihre Prinzipien eingeführt.

Praxisorientierte Fragen zu jedem Text stellen den Bezug zum eigenen Unterrichten her. Das Studium dieses Buches verhilft einem zu einer guten Übersicht über die Pädagogik des Tai Chi Chuan und Qigong und ermöglicht einen tiefen Einblick in seine Fachdidaktik.

Durch Umsetzung der vorgestellten Methoden in die Praxis wird man sich dem optimalen Tai Chi- und Qigong-Unterricht einen großen Schritt nähern. Inhalt:

- Zur Pädagogik
- Wohlbefinden
- Wahrnehmung
- Gemeinschaft
- Spiritualität
- Kampfkunst

- Zur Didaktik
- Inhalte und Ziele definieren
- Allgemeine Konzepte der Unterrichtsplanung
- Den Ablauf des Unterrichts planen
- Der Lernort
- Drinnen oder draußen
- Zeitvorgaben
- Lernstile
- Das Auftreten des Lehrers
- Gruppenstruktur
- Gruppendynamik
- Über- und Unterforderung
- Störungen des Unterrichts
- Unterricht reflektieren

- Zur Methodik
- Lehr- und Lernmethoden
- Sozialformen des Unterrichts
- Aktionsformen
- Methodische Maßnahmen
- Wiederholen
- Lernhilfen
- Fragen

Mittwoch, 26. November 2014

Artikel: Das Stundenzählen in Taijiquan-Ausbildungen

Über den Sinn und Unsinn des Stundenzählens in Taijiquan-Ausbildungen oder „Schein-Können“

von Peter Wolfrum

Im Taijiquan (Tai Chi Chuan) gibt es bekanntlich äußere und innere Aspekte. Eine Reduzierung auf das eine oder das andere könnte diese Kunst nicht adäquat beschreiben. Innere Fertigkeiten lassen sich nicht auf äußere Aspekte zurückführen und damit auch nicht mit Messmethoden für äußere Aspekte erfassen.

Rein formal kann man natürlich das Äußere, das was Naturwissenschaften und Mathematik messen und zählen können, separat betrachten. Wenn man diesen Weg beschreitet, muss man an dieser Stelle anerkennen, dass in diesem Augenblick das Innere, das sich nicht auf das Äußere reduzieren lässt und damit nicht objektiv von außen messbar ist, aus den weiteren Betrachtungen herausfällt, also nicht mehr vorkommt.

Deshalb ist eine Qualitätssicherung, die sich nur auf äußerlich messbare Quantitäten bezieht unvollständig.

Mehr: hier

Buch-online: Der Philosophische Daoismus

Philosophische Untersuchungen zu Grundbegriffen und komparative Studien mit besonderer Berücksichtigung des Laozi (Lao-tse)

Günter Wohlfart

‚Nur Chinesen verstehen China‘
– so hört man manchmal im Osten
– insbesondere von Chinesen.

‚Nur Sinologen verstehen China‘
– so mögen manche im Westen denken,
– insbesondere manche Sinologen.




Die akademischen Reviere sind abgesteckt, wehe dem, der auf fremdem Terrain wildert! Ich bin kein Chinese und leider nicht einmal ein Sinologe, sondern nur ein philosophierender Amateur, also ein ‚Weisheitsliebhaber‘, der versucht, liebend geben die Sterblichen ihr Bestes – sein Bestes zu geben und darüber wieder zum Anfänger, zum Weisheitslehrling wurde. Als Westler habe ich dabei dorthin geblickt, von wo mir schon manches Licht aufgegangen ist.

Ex oriente lux? Können wir uns als altkluge, langnaseweise Oberlehrer und ideologische Kolonialisten in ‚good old Europe‘ wirklich am Altchinesischen Denken orientieren und etwas lernen? Ich denke schon.

Buch lesen: hier

Samstag, 22. November 2014

News: Winterzeit


Winterzeit ist Lesezeit …

… und da habe ich doch glatt 22 Bücher und Ebooks für euch.




Eine Gesamtübersicht findet ihr: hier.

Montag, 17. November 2014

Link: Words of Experience by Dong Yingjie

Dong Yingjie (1898 - 1961) war einer der Meisterschüler von Yang Chengfu. Auf ihn geht das heute trainierte Dong Tai Chi Chuan zurück.

Translated by Albert Tang – Little Mountain Tai Club Student

1.Tai Chi Chuan is an internal martial art exercise. Strength is produced in the bones. Power is reserved at the muscles. It does not require one to have tough skin or thick muscles, but sunken “chi” and strong bones are required. Therefore, learners have no suffering of broken bones and hurt muscles, and the tiredness of jumping, but just move naturally to find the potential of power of origin. It is an exercise to develop your original power.




2. The three main points: spirit, intention, and posture (likeness of the movement’s names) have to be there.If the posture is correct, then the spirit and intention are there, and you will have good progression. Also, you will feel differently every day. Learners should try to feel the differences intentionally.

3. If the posture is not correct, then spirit and intention are not there. The result will be just like cooking an empty pot, even after many years of practice you will not be successful. There is a tease saying that ten years of Tai Chi Chuan practice is not as good as three years of kung fu. Therefore, for good Tai Chi Chuan practice: first you have to practice diligently; and secondly you need to have good understanding. Also, the result is dependent on your intelligence, but hard practice can help stupidity. So you should always encourage yourself to practice harder.


Mehr: hier

Mittwoch, 12. November 2014

Buch: Innere Übung - Neiye - Das Dao als Quelle - Yuandao

Daoismus im Doppelpack




Diese zwei Ebooks sind jetzt auch als ein Band auf Papier erhältlich.

Bestellen: hier

Viel Freude beim Schmökern.

Gruß

Martin

Dienstag, 11. November 2014

Das neue Taijiquan & Qigong Journal ist da





»Offen bleiben für das, was kommt«
Interview mit Hans-Peter Sibler

Ablenkung oder Entspannung?
Musik im Unterricht – Pro und Contra
Von Divyam de Martin-Sommerfeldt

Guanyuan – auf den Punkt gekommen
Die Bedeutung des Akupunkturpunktes »Tor des Ursprungs« im Qigong
Von Markus Puppert

Das Daodejing im Taijiquan
Übungsanleitungen des alten Meisters Laozi
Von Jan Silberstorff

Wissenschaftliche Forschung im Qigong
Grundlagen und aktueller Stand
Von Adrian Schmieder

und vieles mehr: hier

Sonntag, 9. November 2014

Ebook: Das Dao als Quelle - Yuandao

(Als Ebook jetzt und in kurze als Taschenbuch)




Yuandao ist das erste Kapitel des großen Werkes Huainanzi. In ihm werden Grundlagen des Daoismus dargelegt. Dabei wird unter anderem auf die daoistische Kosmologie und das Ideal eines Lebens in Übereinstimmung mit dem Dao eingegangen. Zahlreiche Auszüge zu diesen Themen sollen hier vorgestellt werden.

Man erfährt dabei viel über das Dao, seinem Symbol des Wassers und seiner inneren Kraft (de), Yin und Yang, das Nicht-Handeln, die innere Natur des Menschen und den Weg des Weisen. So heißt es z.B.:

Derjenige, der das Dao verstanden hat,
kehrt zurück zu Klarheit und Ruhe.

Derjenige, der die Dinge und Wesen untersucht hat,
endet beim Nicht-Handeln.

Nährt man seine Natur mit Stille
und lässt seinen Geist in Unbekümmertheit weilen,
betritt man das Tor des Himmels.

Kaufen: hier

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Buch: Gemüse Wurzel Gespräche

Liebe Freunde der chinesischen Weisheit,

drei Jahre Arbeit und jetzt endlich ist es vollbracht - puh - mein neues Hardcover-Buch (12,80 Euro) ist da - frisch vom Drucker:

Gemüse Wurzel Gespräche - Über ein Leben in Balance

Man bekommt es z.B. in jeder Buchhandlung oder hier:

Amazon

Diese Werk des Hong Yingming liegt mir ganz besonders am Herzen. In seinen 360 Reflexionen vereint es die drei großen Lehren Chinas Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus.

Die Essenz seiner Reflexionen ist die Einsicht, Extreme zu vermeiden und das Schlichte zu suchen. Wer dies erreicht, kann den Rhythmus der Natur erkennen und zwischen gegenläufigen Kräften den Ausgleich herbeiführen. Nur durch Einfachheit und die Verbindung der Gegensätze findet sich letztlich Harmonie im Sein.


Wenn der Pfad schmal wird,
gehe zur Seite und mache Platz,
dass andere passieren können.
Lasse bei einem guten Essen
immer einen Teil den anderen.
Das ist die angenehmste Weise,
durch das Leben zu gehen.




Wer Geschäftigkeit liebt,
gleicht einem Blitz in einem Gewitter
oder einer flackernden Kerze im brausenden Wind.
Wer sich nur der Untätigkeit verschreibt,
gleicht Kalter Asche oder einem toten Baum.
Wer aber das Dao verkörpert,
gleicht einem Falken, der durch die ruhigen Wolken jagt,
oder einem Fisch, der aus dem stillen Wasser hervorschießt.


Wenn das Herz voller Licht ist,
findet sich auch in der dunkelsten Kammer ein blauer Himmel.
Wenn man dunkle Gedanken hat,
erscheinen auch am helllichten Tag böse Geister.


Sparsamkeit ist eine feine Tugend,
aber wenn man sie übertreibt, führt es zu Geiz.
Dies ist zu vermeiden. Es verletzt das Dao.
Nachgiebigkeit ist eine feine Tugend,
aber wenn man sie übertreibt, führt es zu Unterwürfigkeit.
Die ist nicht recht. Es entspringt nur dem Eigeninteresse.


Pfeift der Wind durch Schluchten, kann man ihn deutlich hören.
Aber legt sich der Wind, bleibt kein Laut zurück.
Dies ist wie mit der Frage nach Richtig und Falsch.
Sie verschwindet ganz von alleine.
Unser Geist gleicht dem Spiegelbild des Mondes auf dem Wasser.
Er ist leer und nicht von Dauer.
Die äußere Welt und dein Selbst –- vergiss beides!


Gruß und viel Spaß beim Schmökern

Martin

Montag, 20. Oktober 2014

Artikel: Zum Verständnis von keine „doppelte Schwere“ haben und „neutralisieren“ können

Von Li Renliu (übersetzt von Martin Bödicker)

Aus dem Vereinsmagazin Nr. 4, S. 2 der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 15.1.1982

Ich übe Taijiquan seit mehr als 40 Jahren und ich habe mich, um Aussicht auf Fortschritt zu haben, stets in die Erfolgsgeheimnisse der alten Taijiquan-Meister vertieft. Dieses Jahr habe ich mich mit Wang Zongyues Klassiker des Taijiquan beschäftigt. Dieser Text hat mich inspiriert und er besagt zusammengefasst, dass man auch bei ernsthafter Übung des Taijiquan nur dann einen relativ hohen Entwicklungsstand erzielen kann, wenn man keine doppelte Schwere (shuangzhong) hat und neutralisieren (yunhua) kann.




Für den normalen Menschen bedeutet der Begriff Kampfkunst üben, dass man eine kämpferische Haltung und harte Kraft in den Armbewegungen hat. Beim Taijiquan ist es genau andersherum. Hier knüpfe ich wieder an meine eigene Erfahrung an, aus der ich weiß, dass die Meister der Taijiquan-Familien eine gute Gesundheit und ein langes Leben sowie eine hervorragende Technik haben und niemals harte Kraft verwenden, um zu siegen. Aus der Praxis habe ich die Richtigkeit der Taijiquan-Theorie erfahren: der Schlüssel zu ernsthafter Übung des Taijiquan ist das Lösen des Problems der doppelten Schwere. Wang Zongyue sagt:

„Oft sieht man Leute, die noch nach vielen Jahren ernsthafter Übung weit davon entfernt sind, die Fähigkeit des Neutralisierens zu beherrschen. Meist werden sie auch durch den Anderen kontrolliert, da sie den Fehler der doppelten Schwere nicht erkannt haben.“

Aber warum ist es so schwierig, den Fehler der doppelten Schwere zu verstehen? Es gibt zwei Gründe:

Erstens gibt es das Vorurteil, dass man bei der Kampfkunst beständig Kraft einsetzen muss. Dies behindert die Einsicht in die Leichtigkeit, Entspannung, Weichheit und Harmonie des Taijiquan. In meiner Kindheit habe ich mehr als zehn Jahre Shaolin-Kungfu geübt. Damals war bei mir dieses Vorurteil in noch größerem Maße vorhanden.

Zweitens wird in den Kampfkünsten die Unterscheidung von Voll und Leer oft nur für die Hände und die Füße getroffen. Doppelte Schwere wird so nicht vermieden, da man nicht berücksichtigt:

„Jede Stelle hat einen leeren und einen vollen Aspekt. Überall gibt es immer Leer und Voll. Der ganz Körper ist von Gelenk zu Gelenk ohne die geringste Unterbrechung miteinander verbunden.“

Wenn man sein Können nicht auf diese Einsicht aufbaut, dann kann man in der Konfrontation doppelte Schwere nur schwer vermeiden. Neutralisieren ist dann nicht möglich und man wird selbst durch den Anderen geschlagen.

Im Taijiquan ist die Form die Grundlage (ti) und das Pushhands die Anwendung (yong). Beim Üben der Form kann man auch den Einsatz von jin-Kraft üben. Wenn man keine jin-Kraft hat, wird man beim Pushhands ganz natürlich nur mit körperlicher Kraft arbeiten und sie zum dagegen halten verwenden. In der Art und Weise wie im Taijiquan der Körper, die Hände, die Füße, der Blick usw. verwendet werden, sind Hauptpunkte wie Entspannung, Ruhe, Harmonie und Bauchatmung zu beachten. Man kann einfach sagen:

Beim Üben der Taijiquan-Form muss man die Lebenskraft innen halten und die Gedanken konzentrieren. Man sorgt dafür, dass die Bewegungen sich entspannt, leicht, gewandt und besonnen entfalten. Die Bewegungen des Bauches sind mit der Atmung verbunden. So kann man üben, die gesunkene jin-Kraft hervorkommen zu lassen.

Wenn man entspannte und gesunkene jin-Kraft hat, kann man einmal entspannen, einmal sinken und einmal leer, einmal voll erreichen. So wird man Schritt für Schritt durch in der Weichheit liegt Härte, in der Härte liegt Weichheit und Weichheit und Härte unterstützen einander, kreisförmig und gewandt und andauernd ohne Unterbrechung die Elastizität der jin-Kraft voll entwickeln. Dies ist der Prozess von höchste Weichheit wird zu höchste Härte und man muss es trainieren, bis man es kann, auch wenn es relativ schwierig ist.

Beim Pushhands muss man das jin-Kraft Fühlen (tingjin) und das Reagieren üben. Man muss entspannte und gesunkene jin-Kraft verwenden und mit Kleben, Verbinden, Haften, Folgen ohne den Kontakt zu verlieren oder dagegenzuhalten üben, sodass man allmählich die Absicht des Angreifers versteht und behände eine passende Gegenmaßnahme ergreifen kann. Kleben und mitgehen, ohne den Kontakt zu verlieren, wie in Kleben ist Mitgehen. Mitgehen ist Kleben. Das ist einfach ohne doppelte Schwere sein und neutralisieren können. Bei der Konfrontation mit Kraft muss man neutralisieren, d.h. einfach, die günstige Position durch Anwendung des Gegenteils erreichen, den Fehler der doppelten Gewichtung vermeiden und so selber den Anderen beherrschen.

Natürlich muss man, um dieses Niveau zu erreichen, von der Theorie bis zur Praxis alles durchlaufen und ohne Unterbrechung sehr hart üben. So kann man großen Erfolg erreichen und es heißt nicht:

„Man hat vergebens viel Zeit und hartes Üben (gongfu) aufgewendet und hinterlässt ein Seufzen.“

Dies ist nur mein relativ einfaches Verständnis über doppelte Schwere und Neutralisieren. Es muss nicht ganz richtig sein und so bitte ich die Älteren und meine Taijiquan-Gefährten mich zu belehren.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Artikel: Das Problem der "Doppelten Gewichtung"

Das Problem der "Doppelten Gewichtung"

von T. Stoeppler

Gerade die Übenden des Tajiquans haben mit der Beschreibung des grundlegenden Problems der "doppelten Gewichtung" zu tun, aber der Begriff selbst ist nur ein Platzhalter für ein Defizit in der Körpersteuerung ganz allgemein. Im Taijiquan gilt es "von der ersten Bewegung an leicht und wendig" zu sein; das gilt für das Pushing Hands und die formellen Übungen. Dabei handelt es sich natürlich um ein Ideal - man versucht sich diesem graduell anzunähern. Ich werde hier einmal die verschiedenen Möglichkeiten der "Doppelten Gewichtung" erörtern. Das Konzept im Sinne von Problem und Lösungsstrategie(n) selbst ist natürlich auch auf diverse Alltagssituationen übertragbar, allerdings soll das hier nicht Thema sein.




Ganz allgemein gesprochen ist man "doppelt gewichtet", wenn der Körper passiv durch Arretieren seiner strukturellen Elemente sich selbst (vermeintlich) stützt. Das vielleicht klarste Bild einer doppelt gewichteten Struktur ist eine Brücke, deren tragender Bogen sich zwischen zwei Pfeilern aufspannt. Im menschlichen Körper nennt man diese Art der Ausrichtung eine geschlossene kinematische Kette und sie ist verständlicherweise sehr stabil, aber nicht sehr mobil.

Eine klassische Anweisung im Taijiquan ist das Unterscheiden von "Voll und Leer" - also dass der Übende immer genau zwischen einer lasttragenden Körperseite und der freien Körperseite entscheiden kann.
Als einfachstes Beispiel dient der normale Stand - man versucht, immer ein Bein "voll" also belastet zu haben, während das andere Bein "leer" also frei für jedwede Bewegung ist. Bewegt man sich einen Schritt vor, soll der Übende immer ein Bein belastet und eines frei haben.

Selbstverständlich ist dies nicht möglich. Es gibt immer einen Moment, an dem beide Beine lasttragend sind - einbeiniges Hüpfen mal ausgenommen, aber das ist nicht gemeint - …

Mehr: hier

Samstag, 18. Oktober 2014

Book: Jonathan Bluestein's Research of Martial Arts

Jonathan Bluestein's Research of Martial Arts




This big book (418 pages) got my attention straight away. First I know Jonathan from his many publications in the internet and second because of the word 'research' in the title. So I was curious what I would find.

What I got is a comprehensive, exploratory, educational tour of the field of martial arts.

- In the first part 'From the Inside Out - External and Internal Gong Fu' Jonathan examines martial arts theory and practices. He looks into old and new - western and eastern concepts. For sure a chapter which will lead to a lot of discussions in the martial arts world.

- The second part 'Contemplations on Controlled Violence' concentrates on personal thoughts and guest-articles. This is a very special chapter - what a interesting topic. The approach - to present own articles and let other people speak in short articles - is a clever and inspiring idea.

- Interviews of masters and teachers are the core of the third part called 'The wisdom of Martial Spirits'. As in chapter two not the author is speaking. The partner of the interviews are experts from the martial art world. What a great luck, that the reader can get a deep lock into the thinking of these people.

Yup, that is a big research book. Jonathan presents loads of material. He distinguish between facts, material/opinions of other authors and his own ideas (the book has 11 pages of bibliographical references). Thus the reader has the freedom to find his own point of view. That is, what I call 'presenting results of a research'.

And yup, this a great research book of Jonathan's personal martial arts history. Luckily he let us participate in his travel and so everyone can profit from the wealth of material.

In the end only one question remains: Who will not profit from a martial arts book like that?

Mehr: hier

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Buch: Träge und trunkene Verse aus dem alten China

Wo doch alle hier so fleißig üben, hier ein kleiner Ausgleich - jetzt auch auf Papier:

Die trägen und trunkenen Verse aus dem alten China




Das träge Leben als Ideal – es findet sich bei vielen chinesischen Dichtern.
Auf höchst poetische Art erläutern sie uns ihre Liebe zur Untätigkeit:

In dieser herrlichen Landschaft lasse ich alles Weltliche hinter mir.
In Trägheit und Muße zieht das Leben an mir vorbei.
Der Abend ist klar – der Wind streicht durch den Bambushain.

Auch ein Glas Wein darf beim trägen Leben nicht fehlen:

Eine lange Nacht für tiefe Gespräche.
Selbst der Mond fand nicht in den Schlaf.
Doch schließlich lagen wir trunken darnieder.
Den Himmel als Decke – die Erde als Kissen.

Viel Spaß beim Schmökern.


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Samstag, 11. Oktober 2014

Buch: Der Klassiker des Go in dreizehn Kapiteln

Mal etwas anderes und doch ganz verwandt zu meinen bisherigen Übersetzungen:

"Der Klassiker des Go in dreizehn Kapiteln" als Taschenbuch oder Ebook:

Bestellen: hier




Der "Klassiker des Go in dreizehn Kapiteln" aus dem 11. Jahrhundert n. Chr. ist einer der wichtigen Texte des alten China zum Go. Er führt in die Gedankenwelt des Go ein und erläutert grundlegende strategische Konzepte.

Bis heute wird der "Klassiker des Go" in Asien von Go-Spielern studiert und einige seiner Sätze sind sogar zu stehenden Redewendungen in der Go-Welt geworden, wie z.B.:

„Es ist besser, einige Steine zu verlieren als die Vorhand."

So kann eine jede Maxime aus dem "Klassiker des Go" den Anlass bieten, sein Spiel noch einmal zu überdenken.

Viel Spaß beim Schmökern.

Gruß Martin

Mittwoch, 24. September 2014

Artikel: Kung-fu – zwischen Kampf und Kunst: Philosophische Grundlagen der chinesischen Kampfeskunst

K.-H. Pohl, Trier

Bei näherem Hinsehen hat es in China – nicht anders als sonstwo – quer durch die Geschichte fast ununterbrochen Krieg und Kampf gegeben. Der Widerspruch zwischen propagiertem Pazifismus und kriegerischer Realität erklärt sich wohl einfach dadurch, daß Ideal und Wirklichkeit meist auseinander klaffen: Ideale zu pflegen, heißt nicht, daß diese auch in der Wirklichkeit umgesetzt sein müssen. So wären auch die Ideale der christlichen Nächstenliebe und Friedfertigkeit angesichts 2000 Jahre Geschichte christlichen Abendlands leicht als realitätsfern zu entlarven, obwohl diese Ideale bis heute – in säkularer Form – Leitlinien europäischer Politik geblieben sind.




In China ist es also nicht anders als in Europa. Zwar pflegte man Harmonie als höchstes Ideal, doch findet man gleichzeitig eine reiche Literatur, die sich mit allen Aspekten des Kampfes/Krieges beschäftigt, insbesondere in Form der sogenannten "Schule der Kriegsstrategien" (bingjia).

Doch zeigt sich das Thema Kampf auch in anderen klassischen Schulen und Schriften, so bei den Moisten als Theoretikern des Verteidigungskrieges, bei den Legalisten, die Krieg und Kampf zur Stärkung des Reiches befürworteten, oder sogar – wenn auch nur am Rande – bei dem Konfuzianer Menzius, wenn er sagt: "Ein Edler wird nicht kämpfen wollen; doch wenn er kämpft, dann muß er siegen" (zhan bi sheng).

Mehr: hier

Sonntag, 21. September 2014

Eine kleine Weisheit

Fließendes Wasser fault nicht.
In Türangeln gibt es keine Holzwürmer.

Dies kommt durch die Bewegung.
Für den Körper und das Qi gilt das gleiche.




Frühling und Herbst des Herrn Lü - zu finden: hier

Donnerstag, 4. September 2014

Artikel: Falsch abgebogen? Hier ist der Planet Erde - Gespräche mit einem Asperger Autisten über Tai Chi Chuan

Asperger Autismus stellt für Betroffene eine starke Beeinträchtigung dar, vor allem für den Umgang mit den Menschen um sie herum. Oft fühlen sie sich wie "Außerirdische auf einem fremden Planeten". In einem Gespräch wird der positive Einfluss des Taijiquan Trainings auf diese Problematik dargestellt. Mein Gesprächspartner möchte dabei jedoch anonym bleiben, da es sich hier um sehr persönliche Schilderungen handelt.




Leippert: Du bist jetzt schon seit einigen Jahre Schüler in der Pagode. Was hat Dich dazu bewogen mit Taijiquan zu beginnen?

Anonym: Die Neugier. Als ich anfing hatte ich im Grunde keine Ahnung, was Taiji wirklich ist. Ich hatte während des Studiums kurz mit asiatischen Kampfkünsten Kontakt gehabt und das hatte mir gefallen, aber sonst hatte ich überhaupt keine Ahnung.

Leippert: Du bist mit besonderen Voraussetzungen zu uns gekommen, die sowohl uns als Lehrer und Mitschüler als auch Dich selbst vor eine ziemliche Herausforderung gestellt haben. Kannst Du uns ein bisschen dazu erzählen?

Anonym: An dieser Stelle erst einmal Danke, dass Ihr es mit mir ausgehalten habt. Ich bin Asperger Autist, wurde aber erst im Erwachsenen Alter diagnostiziert. Mir fehlt der natürliche Filter, der es anderen erlaubt irrelevante Informationen auszublenden und Informationen richtig einzuordnen - gerade so Dinge wie Mimik, Ironie, etc. bedeuten für mich Schwerstarbeit, die ich hart üben und lernen muss.

Bevor ich zum ersten Training kam, hatte ich Herrn Stubenbaum per email kurz geschildert, dass ich mir mit Fremden und Neuem ziemlich schwer tue ohne die Krankheit zu erwähnen, seine Antwort war das wäre schon in Ordnung und in der Schule wären viele nette Leute, ich solle doch einfach mal vorbei kommen. "Taijiquan stellt sicher eine gute Disziplin dar um für sich so manches zu entdecken".

Als ich in "Die Pagode" kam, war ich dann aber die ersten Monate mit den vielen mir fremden Menschen, dem neuen Raum, den vielen Bewegungen etc. total überfordert, so dass ich ständig verkrampfte und mich in eine Ecke zurückzog um der Informationsflut zu entfliehen.

Mehr: hier

Dienstag, 2. September 2014

Clip: Wang Xinwu (1985) - einer der Erfinder der 48er Pekingform





Artikel: Grandmaster Ma Hai-long on Wu Style Tai Chi

During recent International Tai Chi (Taiji) Symposium hosted in Louisville, KY, Grandmaster Ma Hai-long earned much respect from the world Tai Chi community.




As a lineage holder of Wu Style Tai Chi, Grandmaster Ma was invited to the Symposium to teach Wu Style Tai Chi as well as speak about Wu Tai Chi. He flew directly from China to New Jersey. After an almost fifteen-hour flight, he found out his connecting flight to Louisville was cancelled due to Hurricane Arthur. At the arrangement of the Symposium organizers, he took a car ride for more than ten hours to reach Louisville late on 7/4.

Despite the jet lag and fatigue, 81-year-old Grandmaster Ma Hai-long joined other much younger Grandmasters to attend a week-long activities which included workshops, seminars, penal discussion, key note speech delivery, Sun Rise practice, Grand Showcase performance, and other events without showing sign of tiring and won respect from the hundreds of symposium attendees.

More: here

Mittwoch, 20. August 2014

Buch: Yang Banhous neun geheime Tai Chi-Klassiker und noch viele Tai Chi-Klassiker mehr

Liebe Freunde des Tai Chi Chuan,

vor einiger Zeit habe ich die beiden Ebooks Yang Banhous neun geheime Tai Chi-Klassiker und Und noch mehr Tai Chi-Klassiker veröffentlicht. Beide Ebooks erfreuen sich großer Beliebtheit. Es haben mir aber auch viele Freunde des Tai Chi Chuan wissen lassen, dass sie diese Bücher doch gerne auch auf Papier hätten.

So kommen sie denn nun zusammen als ein Buch für 8,35 Euro (kostenlose Lieferung):




Bestellen: hier

Und hier etwas mehr Info dazu:

Schon immer haben die Klassiker die Tai Chi-Übenden inspiriert. Mit dem Buch "Das Tai Chi-Klassiker Lesebuch" von Martin Bödicker wurden dem deutschen Leser die Klassiker in großer Weite und Tiefe präsentiert.

Im vorliegenden Buch finden sich nun weitere Klassiker der Familien Chen, Wu/Li und Yang. Sie reichen von praktischen Anleitungen zu den Bewegungen und Anwendungen, über Prinzipien und Strategien, hin zur Einbindung des Tai Chi Chuan in die Gedankenwelt des alten China. So ermöglichen sie dem Freund des Tai Chi Chuan einen noch besseren Zugang zu seiner Kunst.

Yang Banhous neun geheime Klassiker sind:
- Das Lied über die Bewegungen der Form
- Das Lied der Anwendungen der 13 Schriftzeichen
- Das Lied des eifrigen Studiums der 13 Schriftzeichen
- Das Lied der Methode der acht Schriftzeichen
- Das Lied von Leer und Voll
- Das Lied vom ungeordneten Ring
- Das Lied von Yin und Yang
- Das Lied der 18 Abhängigkeiten
- Das Lied des Fünf Zeichen Klassikers

Die weiteren Klassiker sind:

Chen-Stil Tai Chi Chuan
- Das vollständige Geheimlied zum Leitfaden des Faustkampfes
- Wichtige Worte zu den kämpferischen Anwendungen
- Chen Xin über Yin und Yang im Tai Chi Chuan

Wu/Li-Stil Tai Chi Chuan
- Abhandlung zum Tai Chi Chuan
- Geheimlied über das Abgeben
- Das Lied von Grundlage und Anwendung des Tai Chi Chuan

Yang-Stil Tai Chi Chuan
- Worte zum Tai Chi
- Hinweise zum Verstehen des Tai Chi
- Das Kulturelle und das Kämpferische des Tai Chi
- Die endlosen Möglichkeiten des Vordringens und Zurückweichens des Tai Chi
- Das Oben und Unten des Tai Chi bezeichnet Himmel und Erde
- Lied der acht Schriftzeichen des Tai Chi im menschlichen Bereich
- Die Erklärung der acht Tore und fünf Schrittarten, also der dreizehn Grundbewegungen des langen Boxens
- Das Erbe des Zhang Sanfeng

Sonntag, 17. August 2014

Link: Dan Bergeron's Tai Chi Tiles

The series is called Tai Chi Tiles and the portraits are of elderly Chinese folks who practice Tai Chi in Grange park behind the Art Gallery of Ontario. The idea is to honour this community of seniors who practice Tai Chi and have become associated with Grange Park, while simultaneously offering a juxtaposition to the hustle and bustle of the downtown neighbourhood in which the works reside.




Mehr: hier

Dienstag, 12. August 2014

Ebook: Dem Leben eine Richtung geben - Sieben weise Texte aus dem alten China

Hallo Tai Chi-Freunde,

das Sommerloch ist vorbei - ich war mal wieder fleißig für euch - hier kommt eine neues Ebook (2,78 Euro):

Dem Leben eine Richtung geben - Sieben weise Texte aus dem alten China




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Schon früh formulierten chinesische Denker Vorstellungen davon, in welche Richtung man sein Leben entwickeln sollte. Dabei entstanden unterschiedlichste Ideale, wie z.B.:

– Der daoistische Weise
– Der konfuzianische Edle
– Der buddhistische Erleuchtete

Die ersten sechs Texte im vorliegendem Buch geben einen Einblick in gerade diese Ideale, die dem Leben eine klare Richtung geben:

Daoismus:
- Der Klassiker der Klarheit und Ruhe
- Die hundert Schriftzeichen Stele 1 und 2 (Lü Yan)

Konfuzianismus:
- Über die Liebe zum Lotus (Zhou Dunyi)
- Die westliche Inschrift (Zhang Zai)

Buddhismus:
- Den Bullen zähmen (Kuoan Shiyuan)

Der Kontrast im Nebeneinander der verschiedenen Vorschläge lässt die jeweiligen Besonderheiten deutlich hervortreten. Der abschließende siebente Text zeigt dann eine weitere, interessante Alternative auf:

- Das Lied von Halb und Halb (Li Mian)


Das Ebook ist lesbar auf allen Computern, Tabletts, Smartphones mit der kostenlosen Amazon Kindle App:

Info: hier

Auch weiterhin viel Spaß beim Schmökern!

Donnerstag, 7. August 2014

Artikel: Eine kurze Geschichte des Deutschen Dachverbandes für Qigong und Taijiquan

Bei den 3. Dtsch. Qigong-Tagen vom 16. – 18. Oktober 1998 in Oldenburg rief Wilfried Belschner auf Initiative des Vorstandes der Deutschen Qigong Gesellschaft und des Netzwerk-Vorstandes (TQN) und anderen engagierten zu einem ersten berufspolitisch motivierten Treffen im Rahmen der Qigong-Tage auf.




So fand ein erstes Vorgespräch über die Notwendigkeit eines berufspolitischen Zusammenschlusses mit ca. 30 Interessierten Einzelpersonen und Organsationsvertretern statt. Es wurde vereinbart, ein erstes Treffen zur Gründung einer übergeordneten Organisation zu wagen. Manfred Folkers, Gitta Bach, Petra Hinterthür, Helmut Oberlack und Christian Auerbach bereiteten daraufhin den Gründungsversuch eines Berufsverbandes vor.

Mehr: hier

Montag, 4. August 2014

Artikel: Warum ich aus dem Taijiquan & Qigong Netzwerk ausgetreten bin

von Nils Klug

Diesen Artikel über Netzwerke im Taijquan und Qigong habe ich direkt nach meinem Austritt am 16. Mai 2014 aus dem „Taijiquan und Qigong Netzwerk e. V. (TQN)“ angefangen zu schreiben. Ich tat gut daran, ihn nicht sofort zu veröffentlichen. Ich hatte ihn sogar vergessen bzw. das ganze Thema verdrängt. Einige Inhalte waren nicht jugendfrei – ich hatte einen richtigen Hals.




Das Protokoll der Mitgliederversammlung wurde mit dem August-Newsletter versandt und da ich während der MV meinen Austritt erklärte, stand es im Protokoll. Ich erhielt einige Anrufe. Meine Kollegen wollten mehr über den Grund meines Austritts wissen.

Mehr: hier

Samstag, 14. Juni 2014

Artikel: Ebooks von Martin Bödicker





Liebe Freunde des Tai Chi Chuan,

ihr habt sicherlich schon bemerkt, dass ich in letzter Zeit sehr aktiv in Sachen Ebooks geworden bin. Stellt sich die Frage:

Wie kommt das?

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Übersetzung von chinesischen Quellen rund um das Thema Tai Chi Chuan. Dies mündete und u.a. in den Büchern Phil. Lesebuch zum Tai Chi Chuan 1 & 2 und dem Tai Chi-Klassiker Lesebuch.

Bei der Arbeit zu diesen Werken haben sich nebenbei viele zwar kurze, aber sehr interessante Texte bei mir angesammelt. Diese Texte decken ein weites Spektrum ab. Sie reichen von direkten Texten zum Tai Chi Chuan über allgemeine Texte zur chin. Kampfkunst hin zum kulturellen Hintergrund des Tai Chi Chuan, ohne den diese Kunst nur schwer in seiner vollen Weite und Tiefe verstanden werden kann.

Da diese Texte relativ kurz und unabhängig voneinander sind, lassen sie sich kaum als Buch veröffentlichen. Sie sind jedoch von großem Wert für den Freund des Tai Chi Chuan.

Dann kam die Möglichkeit, sie als kleine Ebooks zu einem sehr günstigen Preis zu veröffentlichen, die mit der kostenlosen Kindle-App auf allen Computern, Tabletts und Smartphones lesbar sind. Da habe ich mich gleich drauf gestürzt und so wächst und wächst das Angebot immer mehr (und es wird noch einiges kommen).

Ich habe vier Serien entwickelt:

Cover mit:

Gelben Balken: direkte Tai Chi-Literatur
Rostroten Balken: Kampfkunstliteratur
Grünen Balken: Chinesische Philosophie als Hintergrund zum Tai Chi Chuan
Blauen Balken: Texte aus chinesischen Geistesgeschichte, die einem ein Gefühl für den kulturellen Rahmen des Tai Chi vermitteln

Alle Formate erwiesen sich als Erfolg und so hier eine Gesamtübersicht über das aktuelle Angebot:

Hier Klicken

Ich freue mich besonders auch über den Erfolg der blauen Serie. Es finden sich doch viele Tai Chi-Freunde, die mehr über des Lebensgefühl des alten China erfahren wollen. Danke für das Lesen und Weiterempfehlen.

Weil es so oft gefragt wird: Man braucht keinen Kindle-Reader. Die Ebooks sind lesbar auf allen Computern, Tabletts, Smartphones mit der kostenlosen Amazon Kindle App:

Info: hier

Auch weiterhin viel Spaß beim Schmökern!

Und ach ja, im Herbst kommt auch mal wieder ein Papierbuch zum Thema Chinesische Philosophie.

Gruß

Martin Bödicker

Montag, 9. Juni 2014

Ebook: Schrittweise das Dao verwirklichen

Hey, es gibt mal wieder etwas zu lesen - diesmal für die Freunde des Daoismus:

Schrittweise das Dao verwirklichen - Tianyinzi




Tianyinzi (Meister der himmlischen Zurückgezogenheit) ist ein daoistisches Buch eines unbekannten Autors aus der Tang-Zeit (618 – 907). Es wurde von Sima Chengzhen, dem zwölften Patriarchen der daoistischen Shangqing-Schule, bearbeitet und mit einem Vorwort versehen.

Das Buch hat acht Kapitel und leitet zum Leben in Ruhe und Einfachheit an. Ziel ist es, durch verschiedene Techniken schrittweise das Dao zu verwirklichen und so ein daoistischer Unsterblicher zu werden.

Das Tianyinzi wurde in den daoistischen Kanon aufgenommen und dient in China u.a. bis heute als Anleitung für Qigong-Übende.

Wieder als Ebook (2,78 Euro) für alle Computer, Tabletts und Smartphones mit der kostenlosen Kinder-App.

Viel Spaß beim Schmökern

Bestellen: hier

Dienstag, 27. Mai 2014

Buch: Träge und trunkene Verse aus dem alten China

Allein in der Frühlingsnacht

Li Shangyin

In dieser herrlichen Landschaft
lasse ich alles Weltliche hinter mir.

In Trägheit und Muße
zieht das Leben an mir vorbei.

Der Abend ist klar –
der Wind streicht durch den Bambushain.

In tiefer Nacht
wird der Mond zu meiner Blume.

Zwischen Steinen und Felsen
entspringt eine sprudelnde Quelle.

Altes Moos
bedeckt den sich windenden Pfad.

Sorglos lebe ich
mit Laute und Wein.

Mich selbst vergessen habe ich –
mit dem großen Berg als Heim.


Liebe Freunde des Tai Chi Chuan,

eine der Grundlagen unserer Kunst ist die Harmonie von Ruhe und Bewegung. Dabei ist für viele Übende neben den wundervollen Bewegungen des Tai Chi Chuan auch der Aspekt von Ruhe, Muße und Entspannung von großer Bedeutung.

Dies empfanden die klassischen, chinesischen Dichter genauso und daher hier folgendes kleines Buch zur Inspiration:

Träge und trunkene Verse aus dem alten China




Bestellen: hier

(Auch als Ebook verfügbar auf allen Computern, Tabletts und Smartphones mit dem kostenlosen Ebook-Reader von Amazon)


– Die Zeit ist von Wert, die man nicht verwertet. –

Das träge Leben ist nach chinesischer Auffassung die kultivierteste Art des Lebens. Nur der Müßiggang verschafft einem freie Sicht auf die Schönheiten der Natur und die kulturellen Errungenschaften des Menschen.

– Der Hastige ist niemals Weise. –

Und auch erst durch das träge Leben erlangt man eine Sicht auf sich selbst, die es einem ermöglicht, zum Kern des menschlichen Seins vorzudringen.

– Derjenige ist Weise, der versteht, müßig durch das Leben zu gehen. –

Das träge Leben als Ideal – es findet sich auch bei vielen chinesischen Dichtern. Auf höchst poetische Art erläutern sie uns ihre Liebe zum Müßiggang.

Viel Freude beim Schmökern

Martin Bödicker

Montag, 26. Mai 2014

Link: 90 Issues Qi Magazin Free Download



Mehr: hier

Qi Magazine was founded in 1990 by Michael Tse as a means of helping his students learn more about Chinese culture. Often his students would ask the same or similar questions in class and so he felt he could benefit more people with his knowledge by offering the Qi Magazine to them and also a wider audience. The magazine grew from a small black and white booklet to a proper magazine that was distributed all over the world.

Sadly Qi Magazine has now ceased production, but not after 18 years and 90 issues all packed with rare and unique articles covering all aspects of Chinese Qigong, martial arts, culture and philosophy.

This wealth of information is now available to everyone as you can now download every single issue of Qi Magazine ever produced, in pdf format for free. Click on the thumbnails below to download.

Some of you however may prefer to hold the real thing. A number of printed issues are availalbe to purchase in sets. You can find details of these at our online shop.

We hope you enjoy reading them as much as we enjoyed making them.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Artikel: Taijiquan als Kampfkunst

von Dr. Jan-Harloff Puhr




Das Taijiquan kann aus einer Vielzahl an Blickwinkeln betrachtet werden. Im vorliegenden Fall soll es um Taijiquan als Kampfkunst gehen. Was aber ist das eigentlich – eine Kampfkunst? Es gibt für das Konzept der Kampfkunst (englisch: „martial art“) verschiedene Definitionen, die meist bestimmte Aspekte in den Vordergrund rücken. Häufig wird dabei die Kampfkunst von dem Kampfsport klar abgegrenzt. Diese Unterscheidung ist aber nicht sinnvoll, da die beiden Konzepte in vielen Systemen sehr eng miteinander verzahnt sind.

Auch die strikte Trennung in Systeme für den „echten“ Kampf und solche für „simulierte“ Kämpfe ist nicht wirklich brauchbar, weil man in zahlreichen Traditionen enge Zusammenhänge zwischen dem Training für den realen Kampf und für Vorführungen findet. Eine sehr allgemeine und brauchbare Definition liefert Peter A. Lorge in seinem exzellenten Buch „Chinese Martial Arts – From Antiquity to the Twenty-first Century“ von 20121:

„[...] Ich definiere „Kampfkünste“ als die verschiedenen Fertigkeiten oder Praktiken, die einen Ursprung als Methoden für den Kampf haben. Diese Definition schließt daher viele Aktivitäten aus den Bereichen der Darbietung, Religion oder Gesundheitsförderung ein, die keine direkte Anwendbarkeit im Kampf mehr haben, aber eindeutig dort entstanden sind [...].“

Mehr: hier

Ebook: Das Buch der Wandlungen verstehen

Zhou Dunyi gilt als Architekt des Neokonfuzianismus und trug wesentlich dazu bei, dass die Zeit der Song-Dynastie (960 – 1279 n. Chr.) zu einem Wendepunkt in der Philosophiegeschichte Chinas wurde. Mit seinem kurzem Text Die Erklärung des taiji-Diagramms legte er den Grundstein für die neokonfuzianische Kosmologie. Immer wieder heißt es auch, dass dieses Werk dem Tai Chi Chuan seinen Namen gab (der Text findet sich im philosophischem Lesebuch zum Tai Chi Chuan 2).

In seinem zweiten Werk Das Buch der Wandlungen verstehen (Tongshu) entwickelte Zhou Dunyi in 40 Abschnitten die neokonfuzianische Ethik. Hier konzentrierte er sich ganz auf das Wesen des Weisen.




Bestellen: hier (wie immer mit der kostenlosen Kindle-App für alle Computer, Tabletts und Smartphones)


Nach Zhou ist das Ideal des Weisen das Ruhen in Stille. Dies ist die Grundlage für die Entwicklung von Wahrhaftigkeit (cheng). Wahrhaftigkeit kann auch als authentisch-sein oder echt-sein verstanden werden und wird als Ursprung der fünf konfuzianischen Tugenden Mitmenschlichkeit, Rechtschaffenheit, Sittlichkeit, Weisheit und Treue gesehen. Stimmt der Weise mit diesen überein, folgt er dem Weg und erreicht so das höchste Ziel des Menschen.

Hier ein Auszug aus dem Werk:

26) Fehler

[Der Schüler des Konfuzius]
Zhong You war erfreut,
von seinen Fehlern zu hören
und seiner guter Name war unermesslich.

Wenn die Menschen heutzutage Fehler machen,
mögen sie es nicht, von anderen
darauf hingewiesen zu werden.

Dies ist, wie eine Krankheit zu verstecken
und den Arzt zu vermeiden.

Die Menschen von heute schädigen lieber sich selbst,
als sich ihrer Krankheit bewusst zu werden.

Wie schrecklich!

Sonntag, 11. Mai 2014

News: Das neue Taijiquan & Qigong Journal ist da!




- Huichungong aus physiotherapeutischer Sicht
- Taijiquan - was bedeutet aufrecht und zentriert?
- Die Bewegung des Dao
- Interview mit Faye Li Yip

Mehr: hier

Donnerstag, 8. Mai 2014

News: Yang Family Newsletter

Please enjoy viewing the new 100-page Digital Edition of the International Yang Family Tai Chi Chuan Association newsletter!




Please click here

Sonntag, 4. Mai 2014

News: Neue Facebook-Gruppe



Um meinem Interesse an chinesischer Weisheit und Philosophie weiter zu folgen, habe ich auf Facebook eine neue Gruppe gegründet:

Weisheiten des alten China

Ein jeder ist herzlich willkommen.

Gruß

Martin

Dienstag, 29. April 2014

Interview mit Yang Zhenhe



Foen Toeng Lie: Meister Yang, Sie sind mit der Entstehung und Entwicklung des Yang-Stil-Taijiquan sehr vertraut. Können Sie uns etwas über die Aspekte erzählen, die unter den Taiji-Übenden noch wenig bekannt sind?



Yang Zhen He: Wie alle wissen, hat der Altmeister Yang Luchan das Taijiquan bei dem Altmeister des Chen-Stils Chen Changxing gelernt und daraus später den Yang-Stil entwickelt. Zu dieser Zeit waren die Bewegungen und die Art und Weise der Ausführung der ersten Form (Yilu) des Chen-Stils noch sehr ähnlich. Erst der Altmeister Yang Zhaoqing, der Enkelsohn von Yang Luchan, bekannt als Yang Chengfu, modifizierte während seiner späteren Lehrtätigkeit in Beijing den Yang-Stil.

Um seinen Schülern gerecht zu werden, führte er die Form langsamer aus und nahm einige schwierige Bewegungen wie Sprünge heraus. Außerdem hob er die gesundheitsfördernde Funktion des Taijiquan hervor. Zu diesem Zweck reduzierte er die ursprünglichen 108 Folgen der Form auf 85. Im Ausland ist nicht so bekannt, dass eine alte Form (Laojia) des Yang-Stils, die auf den Altmeister Yang Jianhou, einen der Söhne von Yang Luchan, zurückzuführen ist, noch existiert.

Mehr: hier

Freitag, 25. April 2014

Ebook: Der Drei Zeichen Klassiker

Liebe Freunde des Tai Chi Chuan,

wer hat nicht von ihnen gehört, den großen Meister der Familienstile im kaiserlichen China? Ob Chen-, Yang-, Wu-, Wu(Hao), Sun-Tai Chi Chuan, sie alle prägen das Tai Chi Chuan bis heute.

Aber wer waren diese Meister? Was für Menschen waren sie? Was hat sie geprägt?

In einigen Veröffentlichungen zu diesem Thema habe ich mich schon den alten Meistern genähert. In letzter Zeit hat sich mir aber folgende Frage gestellt:

Wie war die Kinderzeit der alten Tai Chi-Meister? Wie sind sie aufgewachsen? Was hat sie geprägt?

Man kann sich dieser Frage durch direkte Quellen aus der Tai Chi-Szene nähern. Ich habe es aber noch etwas anders versucht.




Grundlage einer jeden frühkindlichen Erziehung zur Zeit der Tai Chi-Meister war der Drei-Zeichen-Klassiker. Jedes Kind musste ihn auswendig lernen. In ihm werden die wesentlichen kulturellen Normen und die Geschichte des Landes formuliert. Mit diesen Inhalten bestimmte er das Denken vieler Generationen (In Taiwan wurde er bis in die 1960er Jahre unterrichtet). Und so wundert es auch nicht, dass viele seiner Inhalte sich in den Traditionen des Tai Chi Chuan wiederfinden, z.B:

- Vorrang der Familie (nicht umsonst sprechen wir von Familienstilen)
- Wichtigkeit der Tugenden (siehe auch Wurde - die Tugenden des Kämpfers)
- Die Liebe zum Lernen

Wer an diesem Themen interessiert ist, wird im Drei-Zeichen-Klassiker viele, viele Anregungen zum Nachdenken über die alten Meistern und sicherlich auch über den langen Weg des Tai Chi Chuan in die Moderne finden (wie immer 2,78 Euro als Ebook - lesbar auf allen Computern, Tabletts, Handys mit de Amazon Kindle App - man braucht also keinen Kindle)

Herunterladen: hier

Viel Spaß beim schmökern.

Martin

Mittwoch, 9. April 2014

Ebook: Die 33 glücklichen Augenblicke des Jin Shengtan

Hallo Freunde der chinesischen Weisheit,

Osterzeit ist Lesezeit und da kommt auch gleich von mir ein kleines Ebook (2,78 Euro) dazu:

Die 33 glücklichen Augenblicke des Jin Shengtan (bei Amazon anschauen: hier)




Und hier der Amazon Reader für alle Computer, Tablets, und Smartphones.


Eines Tages steckte der Gelehrte Jin Shengtan mit einem Freund aufgrund starken Regens für zehn Tage in einem Tempel fest. Sie nutzten die Zeit, um über die glücklichen Augenblicke in ihrem Leben zu sprechen. Jin Shengtan fertigte eine Liste dieser Augenblicke an, die hier vorgestellt werden soll, z.B. Augenblick Nr. 3:


Eines abends bin ich allein zu Hause und liege so in meinem Bett. Da höre ich, wie eine Maus an etwas knabbert. Höchst verärgert frage ich mich, durch welches meiner Werke oder welches meiner Bücher sie sich wohl gerade frisst.

Wie ich das so denke und nicht weiß, was ich tun soll, sehe ich plötzlich meine Katze sich schwanzwedelnd heranschleichen. Ich halte den Atem an und warte in lautloser Stille.

Plötzlich – mit einem kleinen Husch – ist die Maus weg, schnell, wie der Wind.

Ach, ist das nicht vielleicht auch Glück?

Viel Spaß beim Schmökern

Martin

Dienstag, 8. April 2014

Clip: Lee Yingarn - Dong-Stil Tai Chi

Dieser Clip gilt als einer der Tai Chi-Unterrichtsfilme, die Westen veröffentlicht wurden.

Sonntag, 6. April 2014

Ebook: Und noch mehr Tai Chi-Klassiker

Hallo Tai Chi-Freunde,

es war ein Stück Arbeit, aber nun ist es da - in dem vorliegenden dritten Buch (Ebook 2,78 Euro) zu den Klassikern des Tai Chi Chuan werden vierzehn weitere Texte der Familien Chen, Wu/li und Yang präsentiert. Dies soll dem Freund des Tai Chi Chuan einen noch besseren Zugang zu seiner Kunst ermöglichen.

Das Buch kann man auf allen Computern, Tabletts und Smartphones mit der kostenlosen Amazon-App lesen.




Folgende Klassiker finden sich in diesem Buch:

Chen-Stil Tai Chi Chuan
- Das vollständige Geheimlied zum Leitfaden des Faustkampfes
- Wichtige Worte zu den kämpferischen Anwendungen
- Chen Xin über Yin und Yang im Tai Chi Chuan

Wu/Li-Stil Tai Chi Chuan
- Abhandlung zum Tai Chi Chuan
- Geheimlied über das Abgeben
- Das Lied von Grundlage und Anwendung des Tai Chi Chuan

Yang-Stil Tai Chi Chuan
- Worte zum Tai Chi
- Hinweise zum Verstehen des Tai Chi
- Das Kulturelle und das Kämpferische des Tai Chi
- Die endlosen Möglichkeiten des Vordringens und Zurückweichens des Tai Chi
- Das Oben und Unten des Tai Chi bezeichnet Himmel und Erde
- Lied der acht Schriftzeichen des Tai Chi im menschlichen Bereich
- Die Erklärung der acht Tore und fünf Schrittarten, also der dreizehn Grundbewegungen des langen Boxens
- Das Erbe des Zhang Sanfeng

Lesen: hier