Montag, 16. Dezember 2013

Artikel: Gewissenhaft studieren und bitter trainieren - Chen Zhaokui




Gerade endet das 30. Todesjahr von Großmeister Chen Zhaokui (1928 – 1981). Chen Zhaokui gilt im Chen-Stil Taijiquan als »Mittler« zwischen Tradition und Moderne. Er lernte auf traditionelle Weise bei seinem Vater Chen Fake, der den Chen-Stil seinerzeit in Beijing bekannt machte. Chen Zhaokui interessierte sich für die klassischen Schriften, aber auch für moderne medizinische Erkenntnisse. Er hinterließ viele Notizen und Manuskripte, die dazu beitragen sollten, dem klassisch überlieferten Taijiquan zu einer Stellung auch in einer modernen (chinesischen) Gesellschaft zu verhelfen.

Daher erkundete er den Gehalt der Überlieferungen, die teilweise sehr kurz und verschlüsselt sind, und strebte klare Erklärungen an, um allen Praktizierenden ein sinnvolles praktisches Training zu ermöglichen: »Theorie und Praxis müssen sich die Waage halten« (Chen Zhaokui und Chao Zhenmin, 2011, S 52). Er legte besonderen Wert auf den kämpferischen Nutzen der Bewegungen und vermittelte diesen Aspekt als einziger der nächsten Generation im Ursprungsort Chenjiagou.

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