Samstag, 1. Dezember 2012

Artikel: Die Vermessung des Ichs

Hier kommt ein interessanter Artikel aus der Zeit:

Ihr Land ist laut und schnell, und viele Chinesen bewundern wieder Menschen, die sich für die Stille entschieden haben. Eine Reise zu den Eremiten der Berge.

Ist es nicht komisch? So weit hat er sich von der Welt zurückgezogen, so hoch in den Bergen liegt seine Einsiedelei, und doch gibt die Welt keine Ruhe. Sie johlt in seine Stille hinein, in das Summen sonnentrunkener Bienen. Lärmt herauf wie ein knallvolles Freibad, als könne sie es nicht ertragen, dass einer nichts von ihr will. Manchmal denkt Shi Xiaohong daran, wie es war, dort unten bei den Menschen zu leben. Doch mit den Jahren ist die Erinnerung an sein früheres Leben verblasst. Er hat andere Gefährten gefunden. Den Wind. Und den Berg – den vor allem.

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