Mittwoch, 19. Dezember 2012

Book: Yang Tai Chi Sabre (1943)


太極刀
TAIJI SABER

from
太極拳刀劍桿散手合編
Taiji Compiled: The Boxing, Saber, Sword, Pole, and Sparring
陳炎林
by Chen Yanlin
[published June, 1943]

[translation by Paul Brennan, Nov, 2012]

Taiji Saber is also called Thirteen Dynamics Saber [Shisan Shi Dao], having thirteen techniques: cleaving, hacking, scratching, pushing, shaving, raising, stabbing, rolling, chopping, coiling, fanning, blocking, and sliding. It is one of the famous weapons within the old Yang family Taiji boxing art. There are not many postures for the saber, but they are all practical, and in neutralizing and counterattacking an opponent it is especially ingenious, causing him to be unable to figure out what you are doing.

Tradition has it that Yang Jianhou had a bout with a famous man called Magic Saber Zhang in which Yang used only a horsetail duster in place of a saber. Zhang advanced not even one step before his saber had been adhered to and suddenly left his hand. From this it can be seen how profound the Yang family’s Taiji Saber is.

Alas, those who nowadays have obtained the true transmission are so rare, it resembles the way the Guangling Melody is considered a masterpiece [because it is hard to find someone who can perform it well]. I am unwilling to hold anything back, and so I present this saber’s training method and methods of application through thorough explanations, with which to supply aficionados so they may learn by the experience of others.

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Montag, 17. Dezember 2012

Link: Alte chinesische Waffen




Einfach großartige Homepage (engl).

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- klassische Texte
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Montag, 10. Dezember 2012

Artikel: Die Seidenübungen im Chenstil Taijiquan

Eine theoretische- und praktische Abhandlung über grundlegende innere- und äußere Bewegungsabläufe im Chenstil Taijiquan

von Frank Marquardt

Die Seidenübungen sind die Essenz des Taijiquan. Hierin lassen sich die Grundlagen für alle weiteren Übungen finden. Sie sind der Schlüssel für jede Taijiquan-Bewegung. Die Bezeichnung der Seidenübungen (chin.: cansigong, engl.: reeling silk) geht zurück auf die Technik, die beim Abwickeln eines Seidenfadens vom Kokon notwendig ist. Will man einen Seidenfaden vom Kokon lösen, bedarf es einer, sanften und gleichmäßigen Bewegung, andernfalls verklebt oder reißt der Faden.

Die Seidenübungen aus dem Chen-Taijiquan richten sich sowohl in der äußeren als auch in der inneren Bewegung nach diesem sanften, gleichmäßigen und bewussten Vorgehen. Der Fluss der inneren Energie (Qi) wird durch eine gleichmäßige, harmonische Bewegung nach außen sichtbar. Die rein äußerlichen Bewegungen sind relativ leicht verständlich und schnell zu erlernen. Ihren eigentlichen Sinn erhalten diese Bewegungen aber erst, wenn sie mit dem inneren Prinzip (Kraft- bzw. Energielehre) verbunden werden.

In den Seidenübungen werden einzelne Bewegungskreisläufe geübt, zuerst nur mit einem Arm und in stehender Position, dann in weiteren Varianten mit Drehungen beider Armen und zusätzlichen Schritten. Der Körper bleibt während der gesamten Übungsphase gesunken, entspannt und zentriert. Nachdem die äußere Bewegung verstanden ist, versucht der Übende, die inneren Zusammenhänge zu erforschen.

Der Artikel beginnt mit einer theoretischen Abhandlung über die Seidenübungen. Zum besseren Verständnis und um die Seidenübungen praktisch nachvollziehbar zu machen, habe ich eine Erklärung der frontalen Seidenübung mit Bildern eingefügt. Zum Schluss wird die Theorie mit der Praxis verbunden, in dem ich die Seidenübungen und ihre Prinzipien auf das Taiji-Symbol anwende.

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Montag, 3. Dezember 2012

Diplomarbeit Tai Chi Chuan die Fünfte

Gesundheitliche Auswirkungen von Taiji-Training,
dargestellt anhand ausgewählter physiologischer Parameter

Grossmayer Lukas, Wien, 2008


Es ergibt beim Taijiquan die Problemstellung, dass etwas Fremdes, Neues, das sich in Ausbreitung befindet, mit Altbekanntem, Vertrautem zusammenstößt. Das führt neben Neugier und Interesse auch leicht zu Skepsis und Ablehnung, auf jeden Fall muss untersucht und hinterfragt werden, was es denn damit auf sich hat, ob dies eine begrüßenswerte Veränderung darstellt, oder eher als Bedrohung, oder in diesem Falle Unsinn, wahrgenommen werden muss. Durch die medialen Möglichkeiten wird grundsätzlich nicht nur diese Verbreitung, sondern auch der Zugang zu Informationen erleichtert, allerdings bleiben qualitative Merkmale dabei auch leichter auf der Strecke. Um die Gefahr einer unreflektierten, naiven oder verfälschenden Übernahme, welche die Qualität negativ beeinflussen würde, zu vermeiden, erscheint eine intensive, der Erkenntnis und Wahrheit verpflichtete Beschäftigung als zwingen erforderlich.


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Samstag, 1. Dezember 2012

Artikel: Die Vermessung des Ichs

Hier kommt ein interessanter Artikel aus der Zeit:

Ihr Land ist laut und schnell, und viele Chinesen bewundern wieder Menschen, die sich für die Stille entschieden haben. Eine Reise zu den Eremiten der Berge.

Ist es nicht komisch? So weit hat er sich von der Welt zurückgezogen, so hoch in den Bergen liegt seine Einsiedelei, und doch gibt die Welt keine Ruhe. Sie johlt in seine Stille hinein, in das Summen sonnentrunkener Bienen. Lärmt herauf wie ein knallvolles Freibad, als könne sie es nicht ertragen, dass einer nichts von ihr will. Manchmal denkt Shi Xiaohong daran, wie es war, dort unten bei den Menschen zu leben. Doch mit den Jahren ist die Erinnerung an sein früheres Leben verblasst. Er hat andere Gefährten gefunden. Den Wind. Und den Berg – den vor allem.

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