Sonntag, 29. Juli 2012

Artikel: Tai Chi und Coaching

Autorin: Katharina Meyer, Coach der Wirtschaft IHK

Coaching und Tai Chi vertragen sich nicht. Jedenfalls nicht zu den Bedingungen, unter denen das Coaching im Zusammenhang mit einem Tai Chi-Training oftmals zustande kommt. Nicht, dass ich es als professionell ausgebildeter Coach den vielen Tai Chi-Lehrern oder Lehrerinnen nicht gönnen würde, dass sich ihre Schüler vertrauensvoll an sie wenden, um „neben“ der Kunst des Tai Chis auch noch eine Lösung für ihre Probleme zu erarbeiten. Der Grund ist ein anderer: Die Grenzen, die zwischen einem Coach und seinem Klienten zwingend bestehen müssen, um professionelles Coaching überhaupt möglich zu machen, werden durch das „Lehrer – Schüler“-Abhängigkeitsverhältnis konterkariert oder sogar mutwillig missachtet. Es ist einer professionellen Begleitung durch einen Coach also abträglich.

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Freitag, 27. Juli 2012

Taijiquan und Qigong – Interview mit Helmut Oberlack

Helmut Oberlack ist Herausgeber vom "Taijiquan & Qigong Journal". Wie innere Ruhe und Selbstverwirklichung zusammenhängen und was man beim Taijiquan lernen kann, verrät er im Interview.

In welcher Lebenssituation befanden Sie sich, als Sie mit Qigong und Taijiquan zum ersten Mal in Berührung kamen?

Ich hatte in meinem Studium ein Semester Pause eingelegt und war nach Indien, Nepal und Sri Lanka gefahren. Dadurch und durch einige Freunde, die Sannyas genommen hatten, begann ich mich für Meditation zu interessieren. Aber es war mir klar, dass still Herumsitzen nichts für mich ist.

Was bedeuten Ihnen die Praktiken heute?

Sie bringen mir viel Spaß und ständig neue Erkenntnisse. Zudem tragen sie zu einem großen Teil zu meinem Lebensunterhalt bei.

Was sind die größten Unterschiede zwischen Qigong und Taijiquan – und für wen ist welche „Technik“ besser geeignet?

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Dienstag, 24. Juli 2012

Study: The Effectiveness of Tai Chi Exercise in Improving Aerobic Capacity A Meta-Analysis

A Meta-Analysis

Journal of Cardiovascular Nursing

Tai Chi exercise, though practiced in China for hundreds of years, has only recently gained the interest of researchers in Western countries as an alternative form of exercise. Recently, improvements in cardiorespiratory function, balance, muscular strength, flexibility, relaxation and mood state have been associated with Tai Chi.

Additionally, reduction in blood pressure and improvement in aerobic capacity in patients with heart disease have been reported. Tai Chi requires no special facility or expensive equip- ment and can be performed either individually or in groups. Tai Chi movements are suited for persons of all ages, regardless of previous exercise experience and aerobic capacity.

Tai Chi is a low impact,low to moderate intensity exercise incorporating movements of balance, strength, flexibility, relaxation, and body alignment. Features of Tai Chi exercise include weight-shifting between right and left legs, knee flexion, straight and extended head and trunk, rotation, and asymmetrical diagonal arm and leg movements
with bent knees.

The exercise intensity of Tai Chi is variable and can be adjusted by the height of the postures, duration of the practice session, and training style. Tai Chi is performed in a semisquat position. A high-squat posture and short-training session are well suited for deconditioned persons, including those with heart disease and older adults. The exercise intensity of Tai Chi, height of the postures, and duration are all likely to affect overall improvements in aerobic capacity. However, there is a paucity of literature on the aerobic benefits of Tai Chi exercise.

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Montag, 16. Juli 2012

Buch: Chinesische Philosophie

Wolfgang Bauer

Geschichte der chinesischen Philosophie: Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus

Dieses Buch bietet eine allgemein-verständliche Gesamtdarstellung der chinesischen Philosophie von ihren Anfängen im 6. Jahrhundert vor Christus bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und damit dem Ende einer von westlichen Einflüssen weitgehend freien philosophische Tradition.

Wolfgang Bauer, einer der renommiertesten Sinologen Deutschlands, fügt in diesem Buch die Lehren des Konfuzianismus, Daoismus und der buddhistischen Philosophenschulen zu einem eindrucksvollen Gesamtbild zusammen.


Freitag, 13. Juli 2012

Buch: The Science of Self Defence

A Treatise on Sparring and Wrestling

By Edmund Price 1867

The Arm

As a motive power for offense of defense, it would be a mere waste of our time as well asthat of our readers, were we to expatiate upon the propriety of the heading to these pages.The arm is literally the principal motive power physically given to man for offense anddefense. This is self evident. Who, possessing the ordinary instinct of pugnacity commonto humanity, ever received a blow that did not at once acknowledge the favor by 'hittingout' straight from the shoulder? Who that is about to receive one, does not instinctivelyplace himself as rapidly as possible in the best natural position to ward it off?

Whether a man is of an extremely bellicose disposition or othewise, the disposition toreturn or parry a blow is instinctive and cannot be wanting in his normal condition.

With or without a weapon, it may be considered invaluable. To the honor of the Anglo-Saxon blood, let it be said that the tendency to use a weapon is rarely evinced, either bythe American or Englishman, save the cause of quarrel be one which blood alone canwipe out, or there is such a manifest disparity in age or physical strength between theparties as to render such a trial of the question between them in its results, a prejudgedcertainty.

Let me then indicate to my readers the best manner in which they can employ the originalweapons of defense which they inherit from their primary progenitor, Old Adam.To administer a blow with sharp and telling effect, it is absolutely necessary that youshould be precise and clean in your delivery; otherwise, instead of injuring youropponent, you are liable to disable yourself. This must, as a necessary consequence,render you liable to defeat, even though you may be infinitely stronger than youradversary. To avoid this, your first attention should be given to the position of your arms.

They should invariably be disposed in an easy attitude, (which, because it is easy, iscertain to be graceful,) as ready to repel an attack efficiently, as to retaliate upon, byassailing, your adversary.

The position of the arms, will, however, have to be varied according to your owncapabilities. No specific or invariable rule can be given which is applicable to every kindof figure, disposition, or weight.

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Dienstag, 10. Juli 2012

Artikel: Was bereuen wir, wenn unser Leben zu Ende geht?

Die Palliativpflegerin Bronnie Ware, die viele Menschen am Sterbebett bis zum Tod begleitete, hat darüber ein Buch geschrieben.

Falsche Entscheidungen und Versäumnisse bewegen die Menschen in ihren letzten Stunden. Das, was all die anderen wollten - einen sicheren Job zum Beispiel, ein geregeltes Einkommen -, das wollte Bronnie Ware nie. Nach Jahren in einer Bank kündigt die damals Ende Zwanzigjährige ihre Stelle und zieht durch die Welt, macht erst Station auf einer Südseeinsel, wo sie in einer Bar arbeitet, dann in Surrey im Südosten Englands.

Dort arbeitet die Australierin zum ersten Mal in dem Job, den sie für mehr als acht Jahre ausüben wird: Bronnie Ware wird Palliativpflegerin - für Todkranke, für Sterbende, für die, die ihren Tod kommen sehen, und die, die nichts davon wissen wollen.

Bronnie Ware begleitet ihre Patienten zu Hause in den Tod - und hört in den Wochen, Tagen und Stunden in den Gesprächen mit den Sterbenden stets dasselbe Bedauern und dieselben Vorwürfe: das Bedauern darüber, nicht das Leben gelebt zu haben, das sie sich gewünscht hatten. Reue angesichts der Entscheidungen, die man getroffen oder nicht getroffen hat. Vorwürfe gegenüber sich selbst, weil diese Erkenntnis erst kam, als es bereits zu spät war.

"Wenn sie sterben, kommt eine Menge Furcht und Ärger aus den Menschen heraus", sagt Bronnie Ware, "und dieses 'Ich wünschte, ich hätte ...', das kommt auch immer wieder." Darüber hat Bronnie Ware nun ein Buch geschrieben, "The Top Five Regrets of the Dying" , übersetzt etwa "Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".

Und hier findet man sie: hier

Montag, 9. Juli 2012

News: 108 "Pandas" knuddeln die Bewohner von London auf bärische Weise

Die Panda-Sensibilisierungswoche erlebte am Mittwoch auf dem Londoner Trafalgar Square einen warmen und kuscheligen Start: 108 "Pandas" führten auf dem berühmten Platz in der Innenstadt eine Tai-Chi-Show auf und umarmten Passanten.

Mehr: hier

Donnerstag, 5. Juli 2012

Magisterarbeit: Fakt und Fiktion in der chinesischen Kampfkunst

Untersuchung von Fakt und Fiktion in der chinesischen Kampfkunst anhand eines Vergleichs von kontemporärer Kampfkunstpraxis in China mit ihrer Darstellung in den Romanen des Hongkonger Autoren Jin Yong

Vorgelegt von:
Thomas Schmidt-Herzog

Universität Heidelberg

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der chinesischen Kampfkunst. Chinas einzigartige Kampfkunsttraditionen, die heute auch als Kungfu (Gongfu, 功夫), Wushu (武 術) und Wugong (武功) bekannt sind, erleben gegenwärtig eine gewaltige kulturelle Weiterentwicklung und ernten internationale Beachtung und Bewunderung. Die florierende Kampfkunstkultur Chinas zeigt sich sowohl in der blühenden Hongkonger Filmindustrie, in weltweit beliebten Demonstrationen von Wushu-Teams und von Shaolin-Mönchen, in riesigen Mengen von theoretischen Abhandlungen über die Geschichte und Techniken bestimmter Stilrichtungen, in der großen Anzahl von Gongfu-Adepten weltweit und nicht zuletzt in einer entsprechenden Industrie, die die chinesischen Kampfkünste vermarktet.

Gleichzeitig blüht in China die Literaturform der Kungfu-Romane (Wuxia xiaoshuo), die sich bei allen Teilen der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreut. Der berühmteste Vertreter dieser Literaturgattung ist der Hongkonger Autor Jin Yong (金庸, 1924-), der heute als einer der größten chinesischen Romanautoren des zwanzigsten Jahrhunderts gilt.

Diese Untersuchung befasst sich mit dem Konzept der chinesischen Kampfkunst, wie sie Jin Yong in seinen Wuxia-Romanen entwirft. Das Ziel dieser Untersuchung ist festzustellen, ob und in welchem Maße die im Gesamtwerk Jin Yongs dargestellten Kampfkünste in Verbindung mit den konkreten kampfkünstlerischen Traditionen und Theorien Chinas stehen.

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